Wattenmeer – das Land der Gezeiten

Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer und Biosphärenreservat

Das Wattenmeer der Nordsee reicht von Dänemark bis in die Niederlande. Es ist rund 500 Kilometer lang und 11.500 Quadratkilometer groß. Typisch für das Watt ist, dass es zwei Mal täglich überflutet wird, wobei die Zeit zwischen Hoch- und Niedrigwasser durchschnittlich etwas mehr als sechs Stunden beträgt. Wer im Watt unterwegs ist, für den ist der Tidenkalender so wichtig wie seine Uhr!

Heute steht beinahe das ganze Wattenmeer unter Naturschutz, das Schleswig-Holsteinische Wattenmeer gehört seit 2009 zum UNESCO Weltnaturerbe und steht so auf einer Liste mit dem Grand Canyon in den USA und dem Great Barrier Reef in Australien. Lesen Sie jetzt, wie das Nordsee-Wattenmeer entstand und was Sie dort in Ihrem Urlaub erleben können!

Das Wattenmeer der Nordsee:

ein Kind der Eiszeit

Geologisch gesehen ist das Wattenmeer sehr jung. Es entstand erst vor rund 7.500 Jahren. Das Schleswig-Holsteinische Wattenmehr gehört zum Zentralbereich. Die Priele sind hier häufiger und tiefer, zeitweise reichte die Küste bis an den Geestrand. Als Zeuge dieser Zeit können Sie das Klev bei St. Michaelisdonn heute noch bewundern. Nach und nach bildeten Ablagerungen neues, in diesem Zentralraum des Watts sehr stabiles Land, das seitdem nicht an die Nordsee zurückfiel. Eine weitere Besonderheit im Schleswig-Holsteinischen Watt sind Sandbänke und Hochsand, die langsam auf die Küste zuwandern. Die vorgelagerten Halligen stellen einen einzigartigen Lebensraum im Watt dar. Von Menschen über Jahrhunderte im Rhythmus der Zeiten genützt, zählen sie heute zum Biosphärenreservat.

Das Wattenmeer im Spagat zwischen Naturschutz und Nutzung


Vor rund 1.000 Jahren unterbrach der Mensch die Übergangszonen zwischen Land und Meer mit Deichen. Seit dem Mittelalter wurde ein Drittel des Nordsee-Wattenmeers eingedeicht, entsalzt und in fruchtbares Ackerland verwandelt. Seit dem 18. Jahrhundert geschah dies in rasantem Tempo. Was für Menschen Landgewinn bedeutete, war für die Natur eine Katastrophe. Zahlreiche Pflanzen- und Tierarten wurden ausgerottet oder stark gefährdet. Der Nationalpark Wattenmeer bietet heute Schutz und Zuflucht – allein 250 Tierarten kommen ausschließlich hier vor! Darüber hinaus dient das Wattenmeer als Nahrungsquelle, Kinderstube und Rastgebiet für Zugvögel. Während sich der Nationalpark dem Erhalt der Wildnislandschaft widmet, setzt das Biosphärenreservat rund um die Halligen auf das gesunde Gleichgewicht von Natur und menschlicher Nutzung.

Landschaft am Wattenmeer: Erholungsraum für Naturgenießer und Sportler

Nicht nur der unmittelbare Bereich des Wattenmeers, auch die angrenzenden Salzwiesen, Dünen, Strände und Geestkliffs bilden eine einmalige Erlebnislandschaft, die einen Urlaub zum großartigen Erlebnis werden lassen. Besonders beliebt sind die Wattführungen und Besuche auf den Halligen. Mit dem Krabbenkutter oder einem Ausflugsschiff geht es hinaus auf die Nordsee und zu den Seehundbänken. Radfahren, Kitesurfen, Stand-up-paddling oder Reiten: Im und rund ums Watt wird für aktive Gäste vieles geboten. Planen Sie bei Ihrem Aufenthalt im Landhaus Gardels in St. Michaelisdonn unbedingt eine Wattwanderung ein: Alle Informationen erhalten Sie am Empfang. Gerne können Sie sich schon vorab informieren und das Infoblatt der Wattführer jetzt kostenlos downloaden!

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